Adieu WM-Fett

Flammkuchen mit Kürbis, Ziegenfrischkäse und Paprika. So lecker lebt es sich :-)

Flammkuchen mit Kürbis, Ziegenfrischkäse und Paprika. So lecker lebt es sich 🙂

Mehr als vier Monate ist es inzwischen her, dass ich die Shred-Diät beendet habe. Aber echte Shredder wissen ja: „Shred for Life„.  Von den 3,5 kg, die ich abgenommen hatte, blieben wirklich konstant 3 kg auf Dauer weg … bis die WM kam. WM bedeutete für mich:

  • viel Sitzen auf der Couch
  • öfter Chips, Süßes etc.
  • mehr Schnellgerichte wie Pizza etc, weil ich abends keine große Zeit hatte zu kochen.

Die Rechnung folgte auch prompt: es kam ein Kilogramm freudig zu mir zurück. Nichts leichter als das, dachte ich mir, das bekommst du ruckzuck weg. Aber Pustekuchen. Da ich mich doch nach der WM wieder gesund ernährte, auch wieder mehr Sport machte, sollte das Kilogramm doch möglichst rasch wieder verschwinden.
Tat es aber nicht.
Zumindest nicht so schnell. Erst jetzt, sieben Wochen nach der WM, kann ich sicher behaupten, dass es sich davon geschlichen hat.

Natürlich hätte ich Shred als Diät durchziehen können, dann wäre das Kilogramm wahrscheinlich schneller geschmolzen. Aber wegen einem Kilogramm fand ich das dann doch etwas albern.

Nun ist die Waage seit einer Woche ziemlich stabil und es scheint weg zu sein. Übrigens: Für alle, die meinen, ein Kilogramm würde nicht stören, sei gesagt: ich merke das sofort an meinen Hosen. Sie werden unbequem. Sie sind sozusagen ein guter Indikator.

Shred for Life

„Was heißt das eigentlich: Shred for Life? Machst du jetzt dauerhaft Diät?“
Solche Fragen bekomme ich ab und zu gestellt. Und meine Antwort lautet immer: Nein, ich mache keine Diät. Ich genieße mein Leben und das Essen. Und zwar ohne Abstriche.
Wie das geht?

Durch die Shred-Diät hat es endlich Klick in meinem Kopf gemacht. Gewohnheiten haben sich geändert. Der Geschmack hat sich geändert. Ich esse mit Genuss Lebensmittel, die ich früher selten aß, oder nur, weil der Verstand sagte „Iss das, das ist gesund“. Um mal ein paar Beispiele zu nennen: Vollkornnudeln, Pumpernickel (Vollkornbrot), Naturjoghurt, Gemüse und Obst in großen Mengen.
Ich mache Sport, weil es mir gut tut, nicht weil ich muss.

Natürlich gibt es bei mir auch Süßes oder mal Chips. Auch mal ein Fertiggericht, wenn es schnell gehen muss. Ich genieße auf einer Party Cola oder ähnliches. Aber immer mehr stelle ich fest, dass mich solche Dinge nicht „satt“ machen. Dass ich danach erst recht richtig hungrig bin. Und wenn ich zu viel davon esse (und zuwenig Obst und Gemüse), werde ich sogar kraft- und saftlos. Musste ich noch letzte Woche feststellen, nach zwei sehr kohlenhydratlastigen Tagen mit wenig Obst und Gemüse schaffte ich im Fitness-Studio nur zwei meiner vorgegeben drei Zirkelrunden. Und auf dem Laufband hatte ich schon nach den ersten zwei Minuten (!) schwere Beine.
Ich bin meinem Körper sehr dankbar, dass er mir sofort zeigt, wenn etwas nicht in Ordnung ist. So ist es für mich einfacher, nicht so oft in alte Gewohnheiten zu verfallen.

Ich bin also optimistisch, dass ich weiterhin ohne Jojo-Effekt mit Spaß durch das Leben gehe. Denn ich habe endlich die Kurve bekommen 🙂

Achso, wer das Flammkuchenrezept nachkochen will: hier der Link zu EatSmarter. (Die Paprika hatte ich allerdings selbst ergänzt)

Planung ist das A und O

Birne, Kirschen und Erdbeeren - da lacht das Herz

Birne, Kirschen und Erdbeeren – da lacht das Herz

Heute hatte ich zu wenig zu Essen dabei. Da ich sowieso in der Mittagspause in der Stadt etwas zu Besorgen hatte, wollte ich mir dann dort etwas kaufen. Aber alles, was angeboten wurde, war entweder fettig oder sehr kohlenhydratlastig. Und ich hatte so Lust auf einen Salat, auf Gemüse, auf Obst, auf einen grünen Smoothie. Das kann man sich kaum vorstellen. So viele Jahre bestimmte kohlenhydratlastige Ernährung mein Leben und dann auf einmal Lust auf Gemüse? Auf Salat?

Zum Glück komme ich auf dem Weg zur Arbeit an drei Obstständen vorbei. Ich habe mir dann eine Birne, Kirschen und Erdbeeren gekauft und diese mit dem noch im Bürokühlschrank schlummernden Naturjoghurt vermischt. Wieso gibt es so wenig Salate-to-go, Smoothies-to-go, Rohkost zum Knabbern zu kaufen?  Es zeigt mir wirklich, wie ungesund man sich ernähren „muss“, wenn man nicht schon morgens zuhause alles zurecht schneidet, mixt und kocht um ausgewogen und gesund zu essen.

Wie macht ihr das denn so, wenn ihr nichts vorbereitet habt?

Und führe mich nicht in Versuchung

Muffins

Muffins – sie starren mich an und flüstern: Iss mich!

Es liest sich wie eine Binsenweisheit, aber es erleichtert mir es wirklich:

Wenn ich keine Chips im Haus habe, kann ich keine essen *

* ersetze Chips mit: Eis, Schokolade, Kekse ….

Was während der Diät relativ leicht war, weil ich versuchte, mich (relativ) strikt an den Plan zu halten, zeigt sich im täglichen Leben als nicht so einfach: das Maßhalten bei Süßem, Chips, Kuchen etc. Hier muss ich noch ziemlich üben. Es ist für mich wesentlich einfacher, wenn gar keine solcher Dinge im Haus sind.

Das funktionierte auch eine Zeitlang sehr gut, bis mein Mann den Schrank wieder füllte. Und sobald dann so eine Tüte mal offen ist, gelingt es mir nicht, die Finger davon zu lassen.

Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass ich nun ein Leben lang auf Chips oder Süßes verzichten werde, ich will es ja auch gar nicht. In Maßen finde ich es völlig in Ordnung.
Nur: Wo ist das Maß?
Ich denke, es gibt dieses Maß nicht, das muss jeder für sich selbst festlegen. Mir ist allerdings das, was ich im Moment an Süßem und Salzigem wieder zu mir nehme, leider schon über der Grenze. Die Fußball-Weltmeisterschaft zeigt sich bereits auf der Waage.

Ich werde wohl doch dafür sorgen müssen, dass solche „Mitbringsel“ meines Mannes nicht in meinem sichtbaren Bereich landen 🙂

Mich würde interessieren, wie Ihr damit umgeht. Vermeidet ihr es auch, diese Dinge im Haus zu haben? Sucht Ihr Euch Ersatz? Was sind Eure größten Verlockungen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

 

6 Wochen nach Shred – wie steht’s?

Mein tägliches Päckchen für die Arbeit.

Mein tägliches Päckchen für die Arbeit.

Sechs Wochen ist es jetzt schon her, dass ich die Shred-Diät beendet habe. Neben dem Ziel, 4 kg abzunehmen und das Gewicht dann auch zu halten, war mein Hauptanliegen damals jedoch, zu erreichen, dass ich meine Ernährung umstelle. In beiden Fällen kann ich sagen: Ziel erreicht. Aber von vorne:

Die ersten Tage nach Beendigung von Shred waren eigenartig. Ich hatte ständig Angst, morgens aufzuwachen und die abgenommenen 3,5 kg wieder auf der Waage zu finden. Mich befiel eine unheimliche Gier nach Süßem und Ungesundem. Und ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal „sündigte“.

All dies ist inzwischen zum Glück vorbei. Ich habe es geschafft, Shred in mein Leben zu integrieren, mal gut, mal weniger gut, aber zumindest so, dass ich selbst zufrieden bin.

Das Gewicht – kein Jojo-Effekt

Zugenommen habe ich lediglich ein halbes Kilogramm. Manchmal sind es 1 kg oder sogar 1,5 kg mehr, aber es gelingt mir immer, diese ohne „Diät“ zu verlieren. Ich behalte die Waage im Auge; nicht täglich, aber immer dann, wenn ich das Gefühl habe, ich müsste mich wiegen, gebe ich diesem Gefühl nach. Erstaunlich finde ich diese geringe Zunahme vor allem deshalb, weil: Ich habe mit dem Sport geschludert. Da ich beruflich zur Zeit sehr eingespannt bin und nebenbei noch einen Achtsamkeitskurs belegt habe (der täglich 45 bis 60 Minuten Training voraussetzt) ist der Sport sehr auf der Strecke geblieben. Es sind keine 10.000 Schritte mehr am Tag (nur noch zwischen 6.500 und 8.500) und walken gehe ich im Moment gar nicht mehr. Lediglich ab und zu Hulahoop. Aber auch das viel weniger, als ich gerne würde. Dass ich trotzdem das Gewicht so gut gehalten habe, liegt dann wahrscheinlich an der Verbesserung meiner Ernährung.

Die Ernährung

Hier habe ich am meisten profitiert. Hier einfach mal stichwortartig im Überblick:

  • Ich packe weiterhin morgens meinen großen Rucksack für die Arbeit
  • Es ist immer Suppe eingefroren, die ich mitnehmen kann.
  • Fast täglich steht ein Smoothie/ Eiweißshake (selbstgemacht natürlich) auf meinem Speisezettel.
  • Ich esse überwiegend Pumpernickel, am Wochenende ab und zu VollkornToast, Brot gar nicht mehr. Überhaupt: der früher tägliche Gang zum Bäcker wegen Teilchen und Brot entfällt. Der Bäcker kennt mich nicht mehr 🙂
  • Ich habe keine Schokolade, keine Chips oder Lakritze im Haus. Zwar habe ich öfter mal Lust darauf, aber wenn nichts da ist, kann ich auch nichts essen. In den letzten sechs Wochen habe ich mir z. B. lediglich einmal Chips gegönnt. Das ist für mich o.k.
  • Bei Lust auf Süßem esse ich gelegentlich einen Müsliriegel. Auch habe ich Dinkelvollkornkekse im Vorrat.
  • die kleinen Zwischenmahlzeiten habe ich beibehalten
  • Gemüse und Obst stehen jeden Tag auf dem Tisch.
  • Ich mische Vollkorn und Weißmehlprodukte (meist im Verhältnis 50:50)
    – Vollkornreis und Parboiled-Reis
    – Vollkornnudeln und helle Nudeln
    – wenn ich Teig mache (Pizza u.ä.) nehme ich 50% Dinkelvollkkornmehl und 50% Weißmehl
    (das funktioniert bei meiner Familie prima. Fällt oft gar nicht auf)
  • In meinem Garten wachsen viele Kräuter, mit denen ich die Gerichte aufpeppe.
  • Fertigjoghurts sind aus meinem Kühlschrank verschwunden. Ich mache mir mein Joghurt lieber selbst mit frischem Obst und Naturjoghurt.
  • Es gibt noch gelegentlich „schnelles“ Essen wie Miracoli, Fischstäbchen etc. – aber zu meinem Entsetzen (oder evtl. doch nicht? *g*) schmeckt mir dieses überhaupt nicht mehr. Insofern fällt es mir deshalb gar nicht schwer, darauf zu verzichten bzw. es nur selten zu essen.
  • Ich verwende öfter Soja-Produkte. Z. B. Sojaschokopudding oder Sojasahne. Sie haben weniger Kalorien als ihre Milchbrüder und -schwestern und sind für mich eine prima Alternative.

Sicherlich gibt es noch den ein- oder anderen Punkt, der mir allerdings derzeit nicht einfällt. Falls das jetzt so klingt, als würde ich mir ständig etwas verkneifen oder darben, kann ich euch beruhigen. Dem ist nicht so 🙂
Ich war auch schon einmal beim großen gelben M und habe sowohl Schwiegermamas 80sten als auch eine Kommunionfeier in der Familie mit Freude mitgefeiert und entsprechend gegessen. Funktioniert alles bestens, solange es die Ausnahme und nicht die Regel ist.

Das hier gab es z. B. gestern abend: Mini-Erbsen-Quiches (mit Pfefferminze aus dem Garten und knackigen Tiefkühlerbsen) sowie frischen Salat dazu.

Mini-Erbsen-Quiches

Mini-Erbsen-Quiches

Auswertung: 6 Wochen Shred-Diät

So, sechs Wochen sind um. Und es ging viel schneller vorbei, als ich dachte. Schade eigentlich. Mir hat es sehr gut getan und ich werde einiges beibehalten.

Ergebnis

Die Zahlen zeigen ein deutliches Bild

Die Zahlen zeigen ein deutliches Bild

Am interessantesten sind natürlich Zahlen und Fakten. Hier schaut es sehr gut aus. Die Diät hat meine Erwartungen erfüllt und ich bin sehr zufrieden. Das Ziel, dass meine Hosen wieder passen und ich mich gerne im Spiegel anschaue, ist erfüllt. Wie ich schon schrieb, ging es bei mir nicht um viele Kilogramms, die zu verlieren waren, sondern um zu enge Hosen und um eine Strukturierung meiner Körperform. Außerdem liebe ich Herausforderungen – und gerade in der Fastenzeit kam mir diese Diät dann als Challenge sehr entgegen.

Das Ergebnis sieht zahlenmäßig so aus:

  • Gewichtsverlust -3,5 kg
  • Taille: -5 cm
  • Hüfte: -5 cm
  • Körperfettanteil: liegt jetzt bei 23,5%
  • mein BMI ist 21,2
vorher - nachher

vorher – nachher (es liegen lediglich 3,5 kg und viel Sport bzw. Bewegung dazwischen)

Ich habe die Diät als sehr abwechslungsreich aber auch herausfordernd erlebt. Es ist – wenn man beginnt – erst einmal viel zu Lesen und Planen. Aber schon nach wenigen Tagen hatte ich den Dreh raus und das Konzept, welches dahinter steht, verstanden. Hunger hatte ich wirklich sehr selten und geschmeckt hat es mir fast auch immer. Die Tagespläne geben eine bestimmte Struktur oder Mahlzeit vor, aber ich selbst habe die Möglichkeit, es an meinen Geschmackssinn anzupassen. Auch die Zeiten hatte ich mir mit der Zeit so zurecht gelegt, dass ich damit hungermäßig gut zurecht kam und es auch in meinen Tagesablauf passte.

Als schwierig erlebte ich

  • das Einhalten der exakten Zeiten (z. B. bei von außen vorgegebenen beruflichen Terminen)
  • die zeitaufwändige Vorbereitung (wenn man wie ich den ganzen Tag nicht zu Hause ist)
  • die Inkompatibiliät, wenn man Familie hat

Als Bereicherung dagegen:

  • der veränderte Geschmackssinn
  • die Freude an frischen Lebensmitteln und deren Zubereitung
  • das Fitnessgefühl bzw. insgesamt der Wohlfühlfaktor

Mein Energielevel ist wesentlich höher als früher. Ich fühle mich gestärkt. Auch mein Essverhalten hat sich zum Positiven verändert. Es zieht mich viel mehr zu Frischem hin. Und ich esse wesentlich weniger Süßes. Auch die Portionen haben sich geändert. Ich brauche nicht Unmengen an sättigender Beilage (Reis, Nudeln, Kartoffeln) sondern esse davon weniger, dafür aber mehr Gemüse oder Salat dazu.

Ausblick

Beibehalten möchte ich die Planung. Ich esse wesentlich gesünder und genussvoller, wenn ich mir abends alles für den nächsten Arbeitstag zurecht schneide, rühre, mixe und das ganze dann mit auf die Arbeit nehme. Abends und am Wochenende bleibt mir noch genügend Spielraum für Spontanes.

Weiterhin werde ich die kurzen Abstände zwischen den Mahlzeiten einhalten und die Snacks klein halten. Ich habe gelernt, dass mein Zwischendurchknabbern immer zu viel Kalorien hatte. Wenn ich dies auf 100 bzw. 150 kcal beschränke, kann ich mir mit gutem Gewissen auch mal „Sünden“ (wie Schokolade, Kekse etc.) erlauben und führe meinem Körper nicht zu viel Nebenbeikalorien zu.

Inzwischen bin ich Fan von Obst- oder Gemüsesmoothies (selbst gemixt) oder (ebenfalls selbstgemixten) Eiweißshakes. Für den Eiweißshake verwende ich im Moment noch Obst, Joghurt, Milch und Eiweißpulver – werde aber demnächst mal mit Quark anstatt Eiweißpulver experimentieren.

Bewegung war schon vorher ein starker Bestandteil meines Tages (10.000 Schritte als Ziel), aber ich werde sie zukünftig öfter um 15 bis 30-minütige Powersessions ergänzen.

Sicherlich habe ich jetzt noch einiges vergessen und sowieso: „Grau ist alle Theorie“. Es wird sich zeigen, welche Ernährungsgewohnheiten bleiben werden und welche nicht. Und auch mein Gewicht werde ich die nächsten Wochen im Auge behalten. Ihr werdet also ab und zu von mir hören 🙂

Woche 6, Tag 7

Mango und Himbeeren mit Joghurt und Vollkornflakes

Mango und Himbeeren mit Joghurt und Vollkornflakes

7:30 Frühstück
Frühstücksflocken mit Milch und 1 Naturjoghurt, Himbeeren, 1 Glas Saft

09:45 Snack
1 kleiner Müsliriegel, ein paar getrocknete Apfelringe

11:15 Mittagessen
Eiweiß-Shake, 1 Banane

13:00 Snack
Knäcke-Cracker

14:45 Imbiss
Möhren-Süßkartoffel-Suppe

18:30 Abendessen
Brot mit Käse, gebratener Fisch.

Sport
Nichts besonderes. 6000 Schritte.

Wie war der Tag?

Der letzte Tag fing nicht so gut an. Hatte mir am Vorabend nichts vorbereitet, so dass ich morgens in der Küche schnell improvisieren musste. Merke schon: das geht nicht gut, weil ich dann wieder sehr süß- und kohlenhydratlastig werde. Beim Frühstück musste ich dann leider feststellen, dass die Tiefkühlmango, die ich mit den Beeren unter die Flakes gemischt hatte, richtig übel schmeckte. Habe sie dann wieder aus dem Frühstück rausgepult und werde die restliche Packung entsorgen.

Zum Glück war es der letzte Tag, denn ab 15 Uhr war ich unterwegs und zwei Tag lang fremd versorgt. So gab es abends lediglich Brot und Käse sowie gebackenen Fisch. Nichts grünes, rotes oder sonstiges Gemüsemäßiges. Wäre ich noch am Diäten gewesen, hätte ich das ganze Wochenende aussetzen müssen, weil ich weder gesunde Zwischenmahlzeiten zu mir nehmen, noch Sport in irgendeiner Form treiben konnte. Es gab auch keinerlei Möglichkeit, Salat, Gurke, Tomate oder ähnliches zu essen.

Genaueres werde ich morgen, in der Zusammenfassung berichten. Dann kommt auch ein Vorher-Nachher-Foto und meine persönliche Zusammenfassung der Diät.

Ich halte euch auch auf dem laufenden wie es bei mir weitergeht 🙂

Woche 6, Tag 6

Eine Auswahl von heute

Eine Auswahl von heute

7:30 Frühstück
Frühstücksflocken mit Milch, 1 Orange, 1 Glas Saft

09:45 Snack
Apfelmus und 3 Minikekse

11:30 Mittagessen
Eiweißshake, Tomate-Basilikum, Hibiskustee

13:30 Snack
Quinoa-Schoko-Riegel

15:00 Imbiss
Nudeln mit Marinarasoße (Rest von gestern), Gurke, 1/2 Glas Cranberry-Saft

19:30 Abendessen
Lauch-Geflügel-Champignon-Suppe

Sport
Kein Sport. Hatte absolut keine Zeit. Aber 10.000 Schritte.

Wie war der Tag?

Vorletzter Tag. Eigenartiges Gefühl. Ich habe mich an die vielen kleinen Mahlzeiten, verteilt über den Tag, schon sehr gewöhnt. Werde versuchen, einiges beizubehalten. Z. B. auch das Vorbereiten am Vortag, die Smoothies und Shakes, die kleinen (!) Zwischenmahlzeiten. Es muss nicht immer ein ganzes Teilchen sein.

Lustig ist auch, dass mir mein Mann zum Abendbrot schon das Handy reicht, um ein Foto zu machen. Ich selbst hätte es heute Abend z. B. vergessen. Die Lauch-Geflügel-Suppe habe ich übrigens aus dem Kochbuch Schlank im Schlaf. Ist sehr schnell gemacht und lecker.

Den nächsten Beitrag gibt es frühestens Sonntagabend, weil ich morgen nach der Arbeit direkt zum Meditationswochenende aufbreche. Werde sehen, wie das Essen am Wochenende so ist und ob ich versuchen kann, irgendwas von Shred dort zu finden.

Woche 6, Tag 5

Eine Auswahl von heute

Eine Auswahl von heute

7:30 Frühstück
Naturjoghurt mit Beeren, 1 Glas Saft

09:45 Snack
selbst-zusammengestelltes Studentenfutter (ich mag keine Rosinen)

11:30 Mittagessen
Eiweißshake, etwas Salatgurke

14:00 Snack
Schinken-Käse-Cracker

15:30 Imbiss
Maissuppe (Rest von gestern), Salatgurke

19:00 Abendessen
Nudeln mit Marinarasoße

20:30 Snack
weiß ich noch nicht, mal schauen (gestern gab es übrigens einen kleinen Baileys-Drink)

Sport
Heute ist mein sportfreier Tag. Es waren auch keine 10.000 Schritte sondern nur 7.000.

Wie war der Tag?

Heute morgen war ich von 8:00 bis 13.30 Uhr unterwegs. Die Sitzung begann um halb 10. Ich hatte mir – als Snack – Studentenfutter mitgebracht und konnte den Keksteller (bis auf ein Plätzchen) links liegen lassen. Zur kurzen Pause um halb 12 konnte ich meinen Eiweißdrink zu mir nehmen und etwas Gurke knabbern. Vor der Rückfahrt genehmigte ich mir dann noch einen zweiten Keks. Es freut mich, dass ich diese Hürde so gut umschiffen konnte 🙂

Heute Abend gab es Nudeln mit Marinara-Soße. Eigentlich wäre nur ein Obst-Smoothie dran gewesen, aber mein Sohn war ungeplant zum Abendbrot daheim und die zwei Männer wollten unbedingt mal wieder Nudeln essen. Bei den Spaghettis habe ich sicher mehr als die erlaubte Portion genommen, aber ich hatte so richtig Lust darauf. Was mir auffällt: Nudeln machen müde. Geht es euch auch so? Fühle mich nach dem Abendessen wie mit dem Hammer erschlagen. Und das, ohne dass ich heute Sport betrieben habe.

Leider erst gegen Ende der Diät habe ich ein ideales Transportmittel für die Shakes und Smoothies gefunden. Von Andechser gibt es einen Trinkjoghurt. Der Becher davon ist sehr stabil, hat einen Schraubverschluss und fasst 500 ml. Ideal für den Weg ins Büro.

Mein neuer Gürtel :-)

Mein neuer Gürtel 🙂

Gestern habe ich mir zur neuen Hose einen schicken Gürtel gekauft. Ich liebe Chunks von Noosa und habe mir den dazu passenden Gürtel gegönnt. Als Belohnung für die tolle Figur 🙂

Woche 6, Tag 4

So langsam fehlen  mir die Worte - es ist einfach immer lecker und macht satt.

So langsam fehlen mir die Worte – es ist einfach immer lecker und macht satt.

7:30 Frühstück
Porridge mit getrockneten Aprikosen, Grapefruit, 1 Glas Saft

09:45 Snack
1 Birne, 1 Orange

11:00 Mittagessen
Pumpernickel mit Wurst/Käse/Salat/Tomate, dazu Salat

13:00 Snack
Quinoa-Schokoriegel

15:30 Imbiss
Trinkjoghurt (Rest von letzter Woche)

18:30 Abendessen
Möhrensalat und Mais-Schinken-Suppe, Zitronenwasser

20:30 Snack
weiß ich noch nicht, mal schauen :-))

Sport
20 Minuten Shred Level 1, 10.000 Schritte.

Wie war der Tag?

Es ist wahnsinn, wie schnell die Zeit rum geht. Nur noch zwei Tage, dann bin ich mit meinem Selbstversuch durch. Kann ich mir irgendwie noch gar nicht vorstellen. Mein Mann war gerade auch sehr erstaunt und fragte mich: „Und wie geht es dann weiter?“
Tja, das weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Ich werde das am Wochenende mal überlegen. Da ich von Freitag bis Sonntag in Kloster Himmerod zum Kurs „Schreiben und Meditieren“ bin, habe ich wahrscheinlich viel Zeit, um darüber nachzudenken. Gleichzeitig erfolgt direkt der „harte“ Einstieg in die normale Kost. Hoffe, dass die Klosterküche viel Obst und Gemüse zur Verfügung stellt und vielleicht auch Müsli?

Eines ist auf jeden Fall klar: Mein Ziel ist erreicht. Zum einen habe ich so ziemlich genau das Gewicht verloren, welches ich mir vorgestellt hatte. Heute morgen zeigte die Waare 60,3 kg. Angefangen habe ich mit 64. D.h. noch 300 Gramm und ich habe – nach langer Zeit mal wieder – eine 5 vorne 😀 Und das ganze ohne zu Hungern oder sich zu quälen. Im Gegenteil: selten ging es mir so gut.
Gestern habe mir eine neue Jeans gekauft, weil die alten rutschen. Passe wieder einwandfrei in Größe 29 🙂

Der Tag lief gut. Hatte Zeit für mein Essen und die Shred-Mais-Suppe hat sogar richtig gut geschmeckt. Ich genieße es immer mehr, Lebensmittel (die Betonung liegt auf LEBEN) anzufassen, zu schälen, zu schneiden und dann zu genießen. Es ist ein gutes Gefühl.
Endlich gab es heute auch wieder mein geliebtes Zitronenwasser. Hatte am Samstag meine (Glas)-Zitronenpresse dekorativ bis in den letzten Winkel des Küchenbodens verteilt und konnte mir heute erst Ersatz besorgen.

Trotz heftigem Muskelkater (vorallem in den Oberarmen/ Schultern …) habe ich jetzt schon den dritten Tag das Shred-Workout gemacht. Es sind (mit Warm-up und cool-down) nur 25 Minuten. Komme sehr schnell ins Schwitzen und es tut meinem Körper gut.

So, ich bin dann mal auf der Couch 🙂

Woche 6, Tag 3

Es war wiedermal alles lecker

Es war wiedermal alles lecker

7:15 Frühstück
Obstsmoothie und 1 Nektarine

09:00 Snack
Tomaten und Knäckecracker

11:00 Mittagessen
Eiweiß-Shake, 1 Praline

13:00 Snack
Apfelmus und 2 Dinkelbutterkekse

15:30 Imbiss
Reis mit Shred-Hackfleischbällchen mit Tomate und Zucchini (Reste von gestern bzw. Reisreste aus der Tiefkühltruhe)

18:30 Abendessen
Grüner Smoothie (Spinat, roter Saft, Banane und Löwenzahn)

21:00 Snack
Eiweiß-Drink (knapp 100 kcal)

Sport
20 Minuten Shred Level 1, 60 Minuten Hulahoop.

Wie war der Tag?

Ich glaube, mehr Beweise brauche ich nicht. Habe mir zum Lunch eine Praline gegönnt – und 20 Minuten später dachte ich, ich könne auf der Stelle am Schreibtisch einschlafen. Dass Zucker mich dermaßen müde macht? Kein Wunder, dass ich früher so oft schlapp war, denn mein Süßigkeitenkonsum war nicht von schlechten Eltern. Ich sollte mir Süßes (wenn ich wirklich mal „sündigen“ will), anscheinend wirklich besser für den Abend aufheben.

Gestern hatte ich übrigens keinen einzigen Shake – und habe mich doch tatsächlich heute dann wieder auf meine Smoothies gefreut. Ohne fehlt mir inzwischen tagsüber was.

Der grüne Smoothie heute abend war prima vor dem Training, aber danach hatte ich Hunger. Bevor ich auf Dummheiten komme, habe ich mir einen Eiweißshake gemacht. Sind (wenn er mit Wasser angerührt wird) rund 100 kcal.

Für morgen ist alles vorbereitet – bis auf die Salatsoße. Die mache ich morgen früh. Ein guter Tipp übrigens: vor dem Zubereiten der Mahlzeiten für den nächsten Tag: Zähne putzen. Dann kommt man nicht in Versuchung, Reste abzuschlecken oder sich unerlaubterweise zu bedienen 🙂 Nur die Salatsoße bekomme ich „blind“ nicht hin, die muss ich morgen früh anmachen, um sie dann auch abschmecken zu können.